Lesung am 9. Dezember 2020: MURDER INCORPORATED

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500 Jahre Kolonialismus, Massenmord und White Supremacy

Buchreihe von Mumia Abu-Jamal und Stephen Vittoria

Lesung mit Stephen Summers

ie USA nach den Präsidentschaftswahlen – woher kommt die gewalttätige „White Supremacy“? Und warum geht das weit über Trump hinaus?

Spurensuche nach der Geschichte der Amerikas von unten – Lesung (und Gespräch) aus den ersten beiden Bänden von „Murder Incorporated„: Kolonialismus, Massenmord und White Supremacy aus Perspektive der Betroffenen seit Beginn der europäischen Landnahme bis zur zugespitzten Gegenwart – von den Autoren Mumia Abu-Jamal (gefangener Journalist seit 1981) und Stephen Vittoria (Filmemacher aus New Jersey).

Lesen wird Stephen Summers – Vietnam Veteran, Zeitzeuge der Black Power Bewegung in den USA und Anti-Kriegsaktivist.

Veranstaltung auf englisch mit dt. Übersetzung.

Corona-bedingt werden nur begrenzte Plätze zur Verfügung stehen. Ein Internet-Livestream wird eingerichtet – Infos http://schwarzerisse.de/ & http://mumia-hoerbuch.de

Datum: Mi, 9. Dezember 2020 – 19:00 Uhr

(39. Haftjahrestag von Mumia Abu-Jamal)

Ort: Versammlungsraum Mehringhof

– 2. Hof, Aufgang 3

Gneisenaustr. 2a – 10961 Berlin-Kreuzberg – U6/7-Mehringdamm

veranstaltet von: Buchladen Schwarze Risse & Free Mumia Berlin

english version:„Murder Incorporated“
500 Years of Colonialism, Mass Murder, and White Supremacy
Book Series by Mumia Abu-Jamal and Stephen Vittoria
Reading with Stephen Summers

The United States after the presidential elections – where does its violent „white supremacy“ come from? And why does this go far beyond Trump?

Demo: Knäste töten – Ferhat Mayouf in JVA Moabit ermordet

Demonstration am Sa. 29.08.2020 – U9-Turmstr. 19 Uhr

Schützt euch und andere! Bitte beachtet die Corona-Abstandsregeln und tragt während der Demonstration Mund- und Nasenbedeckung.

Rassismus tötet!

Am 23. 07.20 wurde Ferhat Mayouf durch den Knast Moabit ermordet. Er kam aus Algerien, war 38 Jahre alt, saß im Untersuchungsknast und war nicht weiß. Am 23.07 brannte es in seiner Zelle. Obwohl Schliesser*innen während des Brandes vor seiner Zelle standen und er fünf Minuten lang „Hilfe“ und „Feuer“ schrie, öffneten sie die Zelle nicht. Jetzt sprechen sie von Suizid.

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California: repression in St. Quentin and Soledad Prison under Covid-19

report by a member of the Labor Action Committee To Free Mumia Abu-Jamal (LAC), July 20, 2020

The situation in San Quentin prison in California, like so many others in the US and the world, is dire. As of today, the California Department of Corrections and Rehabilitation (CDCR) reports 13 deaths from or related to Covid-19 in San Quentin prison. This is within a current population of 3,524. Of this population of inamates, there are now 883 cases of infected prisoners. The statistics show that 36 prisoners have been released, and 1,157 cases have been resolved. The latest death took place in a hospital outside the prison.

Note: The CDCR is misnamed, because there is no actual „rehabilitation“ in US prisons.

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Redebeitrag von MIGRANTIFA Berlin am 4. Juli vor der US Botschaft

Heute am Nationalfeiertag einer Republik, die auf Unterdrückung, Ausbeutung und Leid basiert finden wir uns zusammen um den Jahrzehntelangen Kampf von Mumia Abu-Jamal weiterhin sichtbar zu halten und um uns für die Freilassung aller politischen Gefangenen einzusetzen. Wir möchten bei dieser Gelegenheit das allgemeine Verständnis von politischen Gefangenen infrage stellen und somit auch die soziale Ordnung, in der Gefängnisse, Sweatshops und Lager an den Außengrenzen völlig normal sind. Unter politischen Gefangenen stellen sich hierzulande viele Menschen ausschließlich Personen vor, die in einer ferngelegenen Diktatur auf Grund von oppositionellen Haltungen inhaftiert werden. Aber wir müssen weiterdenken.

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Free Mumia – Free Them All!

Redebeitrag von Free Mumia Berlin am 4. Juli 2020 vor der US Botschaft in Berlin

Black Lives Matter! Free Mumia – Free Them All!

Als Mumia 1981 verhaftet wurde, hatte er sich bereits 14 Jahre engagiert, war von Rassist*innen und Polizist*innen geschlagen und getreten und seit 1967 – seinem Eintritt in die Black Panther Party – vom FBI lückenlos überwacht worden. Als Journalist für die Black Panthers und auch danach in Philadelphias Radiostationen, sowie dem us-weiten Sender NPR berichtete er kontinuierlich über rassistische Polizeigewalt und hinterfragte die offiziellen Rechtfertigungen tödlicher Polizeigewalt.Dies brachte ihm nicht nur Journalistenpreise und den Vorsitz der afroamerikanischen Journalistenvereinigung ein, sondern auch den Hass derer, die sich nun versuchen mussten zu rechtfertigen.

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Greeting Note from the US to Berlin, July 4,2020

On July 4, 2020 people took to the streets in Philadelphia to demand freedom for Mumia Abu-Jamal and state, that Black Lives Matter!
The same day a similar demonstration ended in front of the US Embassy in Berlin (Germany). The US organizers send a message of support, which you can here here.

Protesters raised fists for nine minutes in front of Philadelphia’s Municipal Service Building on the Fourth of July. read full article at WHYY

Death in Custody: Redebeitrag am 4. Juli 2020

Berlin, 4. Juli 2020

Rassimus in der Polizei ist ein strukturelles und alltägliches Problem das im schlimmsten Fall tödliche Folgen hat. Polizeimaßnahmen treffen z.b. durch Racial Profiling besonders oft Schwarze Menschen und People of Color. In Abschiebehaft kommen nur Menschen ohne deutschen Pass. Deshalb sind Schwarze Menschen und People of Color einem deutlich höheren Risiko ausgesetzt in Gewahrsam ums Leben zu kommen. Statistiken dazu werden von offizieller Seite nicht geführt. Diese Leerstelle macht es den Behörden leicht, institutionellen Rassismus zu vertuschen.

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Redebeitrag der Roten Hilfe Berlin am 4. Juli

Rede der Roten Hilfe Berlin am 4. Juli 2020 auf der Black Lives Matter! Free Mumia – Free Them All! Demonstration vor der US Botschaft

Berlin, 4.07.2020 – US Botschaft, Pariser Platz/Brandenburger Tor

Liebe Genoss*innen,

ich grüße euch im Namen der Roten Hilfe Berlin. Wir versammeln uns heute hier vor der amerikanischen Botschaft, nicht nur um gegen die Inhaftierung von allen Black Panthers Aktivist*innen und allen weiteren politischen Gefangenen zu demonstrieren. Nein sondern auch gegen rassistische Polizeigewalt weltweit, auch hier in Deutschland.

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